Warum tut er sich das an?
- Martin Bühlmann

- vor 1 Tag
- 2 Min. Lesezeit

Heute (01.06.2026) ist Bruno Berners erster Arbeitstag.... nicht beim FC Luzern**, nicht in Lausanne... bei Neuenburg Xamax. Die Kombo «Berner&Xamax» haben wir nicht zu träumen gewagt. Nach der «Nicht-Vertragsverlängerung» mit Anthony Braizat (lieferte einen guten Job unter schweren Bedingungen) flogen Trainernamen wie Schällibaum, Jacobacci oder gar Feuerwehrmann Forte (Bauchweh inklusive) durch unsere Reihen. Bruno Berner ist für Xamax 2026 ein Glücksfall! Bleibt die Titelfrage: Warum tut er sich das an? Unsere Kollegin von der KI hat dafür ein paar strategische Gründe:
KI – 1: Rückkehr ins Rampenlicht
Nach der Rolle als Assistenztrainer am anderen Ende der Welt in Sydney steht er nun wieder als alleiniger Chef an der Front.»
Naja: Rampenlicht?? Wir hatten 2025/26 einen (gemeldeten!) Zuschauerschnitt von 2833 Zuschauern, wobei wohl jeweils bedeutend weniger – den Kinderjahreskarten sei Dank – Xamaxiens anwesend waren.
KI – 2: Bekanntes Terrain
Bruno Berner kennt die Challenge League. Mit dem SC Kriens arbeitete er dort bereits von 2017 bis 2021 äusserst erfolgreich und stabil.
Dieser Punkt harmoniert schon eher. In Kriens war er top und dann auch später auf der Schützenwiese (souveräner Ligaerhalt als «sicherer Absteiger») – die Arbeit beim GC ist dann schwieriger (ähnliches Umfeld wie bei Xamax?) zu beurteilen.
KI – 3: Sprungbrett-Potenzial
Xamax ist ein schlafender Riese mit grosser Historie. Schafft er hier den Turnaround oder spielt oben mit, empfiehlt er sich sofort wieder für die Super League.
Honig in unseren Ohren! Natürlich nur der erste Teil der KI-Aussage. Ziel: Aufstieg mit Perspektiven für Berner, Xamax und uns. Drei erfüllbare Wünsche gibt/gab es nur bei «Kinderschokolade» ...
KI – 4: Kein akuter Existenzkampf:
Der Club schloss die Saison im soliden Tabellenmittelfeld ab. Das gibt ihm die nötige Ruhe, um die Mannschaft ohne sofortigen Abstiegsdruck nach seinen Vorstellungen umzubauen.
Da klingt wie KI nach «Collet-Deutsch» oder Collet nach KI:-)
Egal, das rotschwarze Leiden geht weiter. In schlechten, aber auch in miesen Zeiten. Bruno Berners fachkundige SRF-Kommentare (meistens bei Spielen von England) wecken ebenfalls unseren Optimismus, bzw. hoffentlich bald auch den schlafenden Riesen!
** Warum B.B. beim FCL nie ein «Thema» war – mindestens in der Öffentlichkeit – ist ebenfalls rätselhaft.




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